A1 - Sanierung Tunnel Howald kommt auf uns zu!

Infos zu kurzfristigen Maßnahmen, Umleitungen, ..., sowie SPERRUNG BRÜCKE REMICH

A1 - Sanierung Tunnel Howald kommt auf uns zu!

Beitragvon Anne » 4. Mai 2010, 14:00

Diese Baustelle trifft uns zwar nicht direkt (die Busse fahren ja vorher in Sandweiler raus), es könnte allerdings zu Rückstaus kommen... und dann stecken wir auch fest.

Aus dem Luxemburger Wort von heute:

" Von Ende Juni bis Anfang Dezember diesen Jahres werden sich die Nutzer der Autobahn A1 auf erhebliche Verkehrsbehinderungen in Höhe des Gaspericher Kreuzes einstellen müssen. Ursache ist die Sanierung des Tunnels Howald, der in diesem Zeitraum lediglich auf zwei Fahrbahnen statt der üblichen vier für den Verkehr zugänglich sein wird.

Gerade auf der vielbefahrenen Trierer Autobahn und gerade direkt hinter dem Gaspericher Kreuz, wo die A3 und A6 den Verkehr aus Richtung Frankreich bzw. Belgien an diesen sensiblen Knotenpunkt des nationalen Autobahnnetzes heranführen, wird eine solche Baustelle mit einer Reduzierung auf lediglich zwei Fahrbahnen zweifelsfrei zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und Staus führen. Im Durchschnitt passieren den Tunnel auf Howald nämlich 63 000 Fahrzeuge pro Tag, an Spitzentagen kann die Verkehrsbelastung schon mal bis auf 70 000 Autos und Lastwagen anwachsen, wie eine kürzlich durchgeführte Studie festhielt.
Neueste Sicherheitstechnik

Und gerade diese starke Verkehrsbelastung ist mit ein Grund für die nun geplante Sanierung. Seit der Inbetriebnahme im Jahre 1994, als pro Tag noch durchschnittlich 19 000 Fahrzeuge den Tunnel passierten, hat sich der durch die beiden zweispurigen Röhren verlaufende Verkehr nämlich fast versechsfacht und wird durch die genannte Studie als Tunnel „à fort trafic“ klassifiziert. Zeit, den altgedienten Autobahntunnel auf den neuesten Stand der Sicherheitstechnik zu bringen und erforderliche Sanierungsarbeiten durchzuführen.

So wird während der fünf Monate andauernden Sanierungsphase ein neues Belüftungssystem mit Sensoren zur Messung des CO2-Werts sowie der Lufttrübung installiert werden. Zudem werden ein komplettes Überwachungssystem mit Kameras und Warnanzeigen für die Autofahrer eingerichtet sowie neue Kabel für die Feuermelder gezogen. Die Zeit der Teilsperrung wird aber auch dafür genutzt werden, die Seitenmarkierungen zu erneuern und die Einbuchtungen der Notfallsäulen besser zu beleuchten, sichtbarer zu machen und sie dahingehend umzubauen, dass sie verschlossen werden können.

Zum Erhalt der Bausubstanz wird außerdem der Stahlbeton einer gründlichen Prüfung auf mögliche Risse oder Korrosion unterzogen sowie der kompletten Infrastruktur ein neuer Anstrich verpasst. Umfangreiche Arbeiten also, die aber irgendwann gemacht werden müssen, wie Claude Wiseler, Minister für nachhaltige Entwicklung und Infrastrukturen, gegenüber dem „Luxemburger Wort“ erklärt. Das Ministerium und die Straßenbauverwaltung seien sich über die Unannehmlichkeiten, die diese Baustelle für die Verkehrsteilnehmer mit sich bringt, auch durchaus im Klaren, doch seien die Arbeiten am Autobahntunnel unumgänglich, weil eine Sanierung erforderlich sei, wie Wiseler betont.

Bei der Organisation der Großbaustelle seien auch alle Möglichkeiten genutzt worden, um die Beeinträchtigung des Verkehrs so gering wie möglich zu halten, trotzdem sei eine solche nicht auszuschließen und mehr als wahrscheinlich, gibt der Minister offen zu. An einem solch sensiblen Knotenpunkt wie dem Gaspericher Kreuz, wo eine derartige Menge an Fahrzeuge tagtäglich passieren, bringt eine Reduzierung von vier auf zwei Fahrbahnen notgedrungen eine Beeinträchtigung des Verkehrsflusses. Hinzu kommt, dass eine Umleitung, beispielsweise über Landstraßen, in diesem Fall nicht möglich sei. "
Anne
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Aus dem Wort vom 31. Mai - Staus vorprogrammiert... und was

Beitragvon Anne » 31. Mai 2010, 08:09

Hallo Herr Joris,

In letzter Zeit sind Sie auffällig leise, dürfen wir davon ausgehen, dass Sie einfach keine Zeit haben, da ein neuer angepasster Fahrplan ausgeklügelt wird? Zur Information (da Sie ja bereits mal mitgeteilt hatten, Infos nicht rechtzeitig zu erhalten), einen heute erschienenen Artikel im Lux. Wort und das wird uns auch betreffen, sofern die Busse über Kirchberg die Stadt verlassen. Die Ausfahrt über Pulvermühle ist soweit ersichtlich baulich fertig, jedoch noch nicht offen.

"Stillstand am Wochenende - Vorgeschmack auf den Riesenstau - Bauarbeiten im Vorfeld der Renovierung des Tunnels Howald / Einspurigkeit ab dem 28. Juni

Bis weit hinter die Aire de Berchem reichte der durch Bauarbeiten am Gaspericher Kreuz verursachte Stau am Wochenende.

(raz) - Einen Vorgeschmack auf die für Ende Juni bevorstehende Sperrung einer Spur im Tunnel Howald auf der Trierer Autobahn A1 gab es bei Vorbereitungsarbeiten am vergangenen Wochenende. Der Stau reichte am Samstagvormittag vom Gaspericher Kreuz bis weit hinter die Aire de Berchem auf der Düdelinger Autobahn A3 – und dies ganz ohne Berufsverkehr.

Wegen Renovierungsarbeiten wird der Tunnel Howald bekanntlich vom 28. Juni bis Mitte November nur einspurig befahrbar sein. Da am vergangenen Wochenende Vorbereitungsarbeiten durchgeführt wurden, war die Autobahn Richtung Trier zwischen dem Gaspericher Kreuz und der Ausfahrt Irrgarten komplett gesperrt und die Verkehrsteilnehmer wurden über Pulvermühle sowie durch die Hauptstadt umgeleitet. Trotz des Wochenendes und des somit fehlenden Berufsverkehrs reichte der Stau bis hinter die Aire de Berchem.
Kilometerlange Staus doch vorprogrammiert

Auch wenn während der eigentlichen Renovierungsarbeiten ab Ende Juni jeweils eine Fahrspur im Tunnel offen bleibt, sind kilometerlange Staus doch vorprogrammiert – vom 28. Juni bis voraussichtlich Anfang September in Richtung Trier und vom 6. September bis Mitte November in Richtung Gaspericher Kreuz. Um den unausweichlichen Stau zumindest zu verkürzen, hat die Straßenbauverwaltung bekanntlich eine Informationskampagne gestartet und eigens die Internetseite http://tunnel.cita.lu eingerichtet. Auf dieser Seite können die Autofahrer sich informieren, wie die aktuelle Situation aussieht.

Dabei wird nicht nur angegeben, wie viele Minuten der Autofahrer von der Aire de Berchem bis hinter den Tunnel Howald benötigt, sondern eine Kamera liefert auch gleich ein Foto des Staus mit. Für die Zeit der Renovierungsarbeiten rät das Bautenministerium den Autofahrern, auf den öffentlichen Transport umzusteigen. Wer nicht auf das Auto verzichten will, sollte zumindest eine Fahrgemeinschaft bilden, die Park&Ride-Parkplätze benutzen und die Hauptverkehrszeiten nach Möglichkeit meiden.

Sehr wichtig ist darüber hinaus das korrekte Einfädeln, wenn die Straße sich kurz vor dem Tunnel verengt: Die Autofahrer sollen auf zwei Spuren bis direkt vor die Verengung fahren. Erst dann sollen sich die Autos auf der linken Spur nach dem Reißverschluss-System einfädeln. "
Anne
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